ERP steht für Enterprise Resource Planning. In der Praxis ist es das zentrale System, das ein Unternehmen nutzt, um seine Kernprozesse zu verwalten — Finanzen, Lager, Aufträge, Einkauf und Reporting — an einem Ort statt in mehreren getrennten Tools.
ERP im E-Commerce
Für E-Commerce-Unternehmen ist das ERP-System typischerweise dort, wo Rechnungen erstellt, Mehrwertsteuern verbucht, Lagerbestände verfolgt und Umsätze gemeldet werden. Gängige ERP-Systeme für nordische und europäische E-Commerce-Unternehmen umfassen Fortnox, Visma.net, Visma eEkonomi, Business Central, Monitor G5 und SAP.
Für viele wachsende E-Commerce-Betriebe fungiert Fortnox oder Visma eEkonomi als ERP. Größere Betriebe fügen oft ein separates WMS oder PIM hinzu.
Was ein ERP-System tatsächlich verwaltet
Finanzen und Buchhaltung — Rechnungen, Gutschriften, MwSt., Steuermeldungen und Abstimmungen.
Lagerbestand — Anzahl der Einheiten, Standort und bestellte Mengen. Korrekter Bestand im ERP bedeutet korrekte Lagerstände im Webshop — wenn beide verbunden sind.
Aufträge — Verkaufsaufträge, Einkaufsbestellungen und die Belege, die sie erzeugen. Wenn eine Bestellung aus Shopify eingeht, erstellt das ERP die entsprechende Rechnung.
Kunden — Firmendatensätze, Zahlungsbedingungen, Kreditlimits und im B2B-Kontext Vertragspreise.
Reporting — Gewinn- und Verlustrechnung, Umsatzsteuererklärungen und Managementdaten.
ERP und E-Commerce-Integration
Ein ERP-System kommuniziert nicht automatisch mit Ihrem Online-Shop. Bestellungen in Shopify erscheinen nicht automatisch in Fortnox. Die beiden Systeme müssen verbunden werden. Das leistet eine Integrationsplattform wie Junipeer.
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